In der schnelllebigen Werbebranche herrscht oft ein teurer Irrglaube: "Neu" bedeutet immer "Besser". Marketing-Manager stehen unter dem Druck, jede Saison, ja jeden Monat, komplett neuen Content zu produzieren, um den unersättlichen Feed-Algorithmen gerecht zu werden. Doch Budgets sind endlich.
Für die große Sommerkampagne der Falkensteiner Hotels (FMTG) bewies die Art-Media Filmproduktion, dass wahre Produktionsqualität kein Verfallsdatum hat. Wir schufen einen TV-Spot, der nicht durch teure neue Drehtage, sondern durch eine brillante Asset-Strategie glänzt – und damit über 1,3 Millionen Views generierte. Dieser Case ist der Beweis: Ein smartes Recycling von High-End-Material schlägt jede "Fast Food"-Produktion.
Genre: Werbespot
Branche: Tourismus - Hotellerie
Kunde: FMTG Services GMbH
Leistung: Konzeption, Produktion
High-End-Produktionen sind initial kostenintensiv. Wer mit großen Crews, Kinokameras und Licht-Trucks anrückt, investiert Summen, die sich rechtfertigen müssen. Der ROI (Return on Investment) stellt sich in der Videoproduktion jedoch oft nicht am Tag des Uploads ein, sondern über die Laufzeit.
Die Aufgabe für die Kampagne war es, die starke Markenbotschaft "Einfach abschalten" ("Welcome Home") erneut massiv im DACH-Raum zu platzieren, ohne das Jahresbudget für einen komplett neuen Dreh zu verbrennen. Es ging um wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Die Challenge für uns als Produktionspartner war nicht kreativ-inszenatorischer Natur, sondern strategischer: Wie holen wir das Maximum aus den bestehenden Assets heraus? Wie senken wir den "Cost per Use" (Kosten pro Nutzung) des Materials radikal, ohne dass die Marke "alt" aussieht?
Viele Produktionen arbeiten nach dem Prinzip "Shoot and Forget". Es wird gedreht, geschnitten, gesendet – und dann verstaubt das Material auf einer Festplatte. Wir bei Art-Media verfolgen den Ansatz "Shoot and Reuse".
Timeless Assets durch Initial-Qualität Da wir bereits beim ursprünglichen Dreh vor zwei Jahren kompromisslos auf kinoreife Qualität gesetzt hatten, war das Rohmaterial auch für die aktuelle Kampagne noch absolut "State of the Art". Hätten wir damals an der Technik gespart (z.B. mit kleineren Kameras oder weniger Licht-Aufwand gedreht), wäre das Material heute unbrauchbar. Es würde neben modernen 4K-Produktionen "billig" oder veraltet wirken. Doch weil wir damals Licht zeitlos setzten (natürliches Sonnenlicht, weiche Kontraste) und nicht jedem kurzlebigen Filter-Trend hinterherrannten, ist das Footage ästhetisch unsterblich. Ein gutes Bild ist auch in fünf Jahren noch ein gutes Bild.
Der Remix-Effekt Die Lösung war ein strategischer "Reroll". Wir nahmen das bestehende Material und unterzogen es einer kompletten Neubehandlung.
Re-Editing: Wir veränderten den Schnittrhythmus. Szenen, die früher im Hintergrund waren, wurden zu "Hero-Shots". Wir passten das Tempo an die aktuellen Sehgewohnheiten an (schnellerer Einstieg, früherer Branding-Moment).
Audio-Refresh: Ein Video ist zu 50% Ton. Durch ein komplett neues Sound Design und einen neuen Voice-Over-Text wirkt der Spot emotional völlig anders, obwohl die Bilder bekannt sind.
Source Camera: ARRI Alexa Mini LF (Large Format Sensor für maximale Zukunfts-Sicherheit)
Resolution: 4.5K Open Gate (Ermöglicht verlustfreies Cropping für 9:16 Social Media Assets)
Lenses: Anamorphotische Optiken (Zeitloser, cinematischer Charakter)
Workflow: RAW-Processing (Ermöglicht Jahre später ein komplett neues Color Grading ohne Qualitätsverlust)
Post-Production: Re-Editing & Sound-Remix für frische Anmutung
Strategy: Digital Asset Management für "Shoot & Reuse" Workflowsik
Das Ergebnis straft alle Kritiker Lügen, die behaupten, man müsse immer neu drehen. Mit über 1,3 Millionen Views auf YouTube wurde dieser "Reroll"-Spot zu einem der reichweitenstärksten Assets der Marke Falkensteiner.
Der wirtschaftliche Triumph Das Projekt ist der ultimative Beweis für den "Cost per Use"-Ansatz.
Rechnung A (Billigproduktion): Man zahlt wenig, nutzt es 3 Monate, muss neu produzieren. Kosten steigen linear.
Rechnung B (Art-Media High-End): Man investiert initial höher, nutzt das Material aber über 3-4 Jahre in diversen Schnittfassungen. Die Kosten pro Nutzung sinken dramatisch.
Die Art-Media Filmproduktion lieferte hier nicht nur einen Film, sondern ein nachhaltiges Asset-Management-System. Wir haben das Marketingbudget des Kunden massiv entlastet, indem wir bewiesen haben, dass Qualität die beste Sparmaßnahme ist. Falkensteiner konnte das gesparte Produktionsbudget direkt in Media-Budget (Werbeschaltungen) investieren – was wiederum die hohen Viewzahlen erklärt. Eine Win-Win-Situation durch technische Weitsicht.
Warum altert unser Material nicht? Die Antwort liegt im technischen Detail, speziell im Sensor der Kamera.
ARRI Alexa Mini LF: Reserven für die Zukunft Wir produzierten das Originalmaterial auf der ARRI Alexa Mini LF (Large Format). Diese Kamera ist der Goldstandard in Hollywood (Dune, 1917, Joker). Der Vorteil für den Kunden liegt in der Auflösung und dem Dynamikumfang.
Resolution Reserve: Wir drehten in 4.5K Open Gate. Das bedeutet, wir haben so viel Auflösung, dass wir auch Jahre später noch Ausschnitte wählen können (Cropping), ohne dass das Bild pixelig wird.
Format-Agnostik: Dank der hohen Auflösung konnten wir aus dem ursprünglichen 16:9 Querformat problemlos 9:16 Vertical Videos für Instagram Reels und TikTok generieren. Ein "billigerer" Dreh hätte hier keine Reserven gehabt – das Hochkant-Video wäre unscharf geworden. High-End-Technik ist also keine Spielerei, sie ist die Versicherung für zukünftige Plattformen.
Dieser Case Study sollte in jedem Marketing-Handbuch stehen. Er zeigt den Unterschied zwischen "Video-Content konsumieren" und "in Brand Assets investieren". Wer einmal richtig produziert – mit den besten Kameras, dem besten Licht und zeitloser Regie – der schafft sich ein Archiv an Möglichkeiten. Wir haben für Falkensteiner einen visuellen Baukasten erstellt, der auch Jahre später noch funktioniert. Das ist nachhaltiges Produzieren in einer Wegwerf-Gesellschaft.
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