Wiener Rathauskeller:

Chef’s Table auf Wienerisch – Eine kulinarische Symphonie

Der Wiener Rathauskeller ist mehr als ein Restaurant. Er ist eine Institution, ein Stück Stadtgeschichte unter prunkvollen Gewölben. Doch wie entstaubt man Tradition, ohne ihre Würde zu verletzen? Für den neuen Imagefilm wählte die Art-Media Filmproduktion einen Ansatz, der von der Netflix-Serie "Chef's Table" inspiriert ist. Wir inszenierten die Gastronomie nicht als Dienstleistung, sondern als Kunstform. Unterstützt von epischer klassischer Musik entstand ein visueller Rausch aus Zeitraffern und Zeitlupen, der den Takt der Wiener Küche fühlbar macht.

FACTS

Genre: Tourismusfilm - Hotelfilm
Branche: Gastronomie
Kunde: GMS GOURMET GmbH
Leistung: Konzeption, Produktion

Die Strategische
Herausforderung:

Tradition trifft Moderne

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Traditionsbetriebe haben oft ein Image-Problem: Sie gelten als "schwer", "altmodisch" oder nur für Touristen interessant. Der Wiener Rathauskeller wollte dieses Bild aufbrechen. Das Ziel war es, auch ein jüngeres, anspruchsvolles Publikum ("Foodies") anzusprechen, das Qualität und Inszenierung sucht.

Der "Chef's Table" Effekt
Die Strategie von Art-Media war es, die Ästhetik moderner Food-Dokus auf die klassische Wiener Küche zu übertragen.

Der Insight: Essen ist heute Popkultur. Der Prozess der Zubereitung ist genauso faszinierend wie das Ergebnis.
Die Umsetzung: Wir zeigen nicht nur den fertigen Braten, sondern die Leidenschaft dahinter. Den Schweiß, die Präzision, das Handwerk. Wir heben das "Schnitzel" auf das Niveau von Haute Cuisine – nicht durch Veränderung des Rezepts, sondern durch Veränderung des Blickwinkels.

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Das Konzept:

Teller als Leinwand

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Bei einem "Chef's Table" Konzept ist der Teller der Star.

Der "Hero-Shot": Wir behandelten jedes Gericht wie ein Model. Wir drehten den Teller, suchten den besten Winkel ("Schokoladenseite") und arbeiteten mit Reflektoren, um Glanzlichter auf Saucen oder Glasuren zu setzen.
Frische-Garantie: Da wir in einer echten Küche drehten, war alles heiß und frisch. Nichts war gefaked. Das sieht man. Der Dampf ist echt, die Konsistenz ist echt. Das schafft Vertrauen in die Qualität der Küche.

 

High-End Tech Stack

Kamera: ARRI Alexa Mini (für den kinoreifen Look und High-Dynamic-Range bei Gegenlicht)
Optiken: High-Speed Cine Primes (für cineastische Tiefenschärfe)
Licht: Warmes Tungsten-Setup & große Diffusion (Skintone-Optimierung für Vertrauen)
Aerials: DJI Inspire mit Dual-Operator-Steuerung für komplexe Architektur-Tracking-Shot

Visual Strategy:

Das Spiel mit der Zeit

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Um die Atmosphäre der riesigen Gewölbe (Rittersaal, Grinzinger Keller) und die Hektik der Küche einzufangen, nutzten wir die Zeit als Gestaltungselement. Das visuelle Konzept basiert auf dem Kontrast zweier Geschwindigkeiten.

Zeitraffer (Timelapse): Der Puls des Hauses
Ein Restaurant dieser Größe ist eine Maschine. Um diese Energie sichtbar zu machen, setzten wir auf Zeitraffer-Aufnahmen.

Architektur: Wir zeigen, wie sich die leeren Säle füllen, wie das Licht durch die historischen Fenster wandert. Das macht die Dimensionen der Räumlichkeiten ("Cathedral of Food") begreifbar.
Kitchen-Hustle: In der Küche herrscht ein choreografiertes Chaos. Zeitraffer visualisieren diesen "Tanz" der Köche. Das schnelle Schneiden, das Anrichten, das Servieren – alles wirkt wie ein beschleunigtes Ballett.

Slow Motion: Die Ästhetik des Moments
Im krassen Gegensatz dazu steht die Slow Motion (Zeitlupe). Sie gehört dem Genuss und dem Detail.

Food P**n: Der Moment, in dem die Sauce über das Fleisch gegossen wird. Der Dampf, der vom heißen Teller aufsteigt. Das Brechen der Kruste. Diese Sekundenbruchteile dehnen wir aus.
Psychologischer Effekt: Zeitlupe signalisiert Wertigkeit. Sie sagt dem Zuschauer: "Schau genau hin. Das hier ist wichtig." Sie gibt dem Auge Zeit, die Textur und die Frische der Zutaten zu "schmecken".

 

 

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Production Workflow:

Licht-Dramaturgie im Untergrund

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Der Wiener Rathauskeller liegt unter der Erde. Tageslicht ist Mangelware, die Räume sind dunkel und holzvertäfelt. Für ein Filmteam ist das eine enorme Herausforderung ("Low Light").

Cinematic Lighting
Wir konnten uns nicht auf vorhandenes Licht verlassen. Wir mussten die Stimmung malen.

Akzent-Licht: Statt die riesigen Säle flächig auszuleuchten (was die Atmosphäre töten würde), arbeiteten wir mit gezielten Spots. Wir setzten Lichtinseln auf die Tische, um die weißen Tischdecken und das Porzellan strahlen zu lassen.
Gegenlicht & Dunst: Um Tiefe zu erzeugen, nutzten wir Gegenlicht in Kombination mit leichtem Haze (Dunst). Das macht die Lichtstrahlen sichtbar und verleiht den historischen Räumen eine mystische, fast sakrale Aura.

Epische Klassik als Taktgeber
Der Film ist nicht vertont, er ist komponiert. Wir wählten ein klassisches Stück, das die Grandezza des Ortes widerspiegelt, aber genug Treiber für die schnellen Schnitte hat.

Audio-Visuelle Synchronität: Die Zeitraffer laufen auf den schnellen Streicher-Passagen, die Slow-Motion-Shots auf den langen, getragenen Noten. Bild und Ton verschmelzen zu einer Einheit. Das Klappern von Geschirr oder Küchengeräusche werden rhythmisch in die Musik integriert.

 

Fazit:

Ein Fest für die Sinne

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Mit dem Imagefilm für den Wiener Rathauskeller beweist die Art-Media Filmproduktion, dass man Tradition nicht "alt" aussehen lassen muss. Durch die moderne Bildsprache (Timelapse & Slow Motion) und den cineastischen Look haben wir den Staub von den Gewölben gepustet. Wir zeigen den Rathauskeller nicht als Museum, sondern als lebendigen, pulsierenden Ort des Genusses. Es ist eine Liebeserklärung an die Wiener Gastlichkeit – serviert mit einem Augenzwinkern in Richtung Hollywood.

 

 

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