E-Mobilität ist mehr als nur ein leiser Motor. Es ist ein komplexes Ökosystem aus Stromerzeugung, Netzverteilung und Ladesäulen. Für die "Energie Steiermark" stand die Art-Media Filmproduktion vor der Aufgabe, dieses unsichtbare Netzwerk sichtbar zu machen. Das Ergebnis ist keine trockene Infrastruktur-Erklärung, sondern ein visueller Rausch. Wir kombinierten High-End Motion Graphics mit spektakulären Automotive-Shots. Das Highlight: Eine Fahrt durch einen Windpark im Morgengrauen, gedreht mit einem "Russian Arm", bei der die Grenzen zwischen Realität und digitaler Datenwelt verschwimmen.
Genre: Produktvideo
Branche: Energieversorgung
Kunde: Energie Steiermark AG
Leistung: Konzeption, Produktion
Das Thema "Ladeinfrastruktur" klingt auf dem Papier oft technisch und bürokratisch. Wallboxen, Kilowattstunden, Abrechnungssysteme. Doch für den Endkunden – den E-Autofahrer – geht es um etwas ganz anderes: Es geht um Freiheit und Sicherheit.
Die Angst vor dem Stillstand
Die größte psychologische Hürde bei der E-Mobilität ist die "Range Anxiety" (Reichweitenangst). Die strategische Aufgabe für dieses Video war es, diese Angst visuell aufzulösen. Wir mussten zeigen: Energie ist überall. Sie fließt. Sie ist verfügbar.
Das Konzept: Wir visualisieren den "Flow". Statt statischer Ladesäulen zeigen wir Bewegung. Das Video darf niemals stillstehen. Es muss pulsieren – genau wie das Stromnetz der Energie Steiermark.
Zielgruppe: Tech-affine Early Adopters und Flottenmanager, die eine moderne, nahtlose Lösung erwarten.
Mit diesem Video positioniert sich die Energie Steiermark neu.
Image-Change: Weg vom verstaubten Image eines lokalen Versorgers, hin zum Technologie-Provider. Der Look (Russian Arm, Motion Graphics) signalisiert Innovationskraft.
B2B-Appeal: Flottenmanager sehen sofort: "Hier bekomme ich ein System, das funktioniert." Die Visualisierung der Datenströme suggeriert Kontrolle und Transparenz – genau das, was Business-Kunden suchen.
Emotional Charge: Selbst wer "nur" eine Wallbox sucht, wird von der Dynamik der Bilder ("High Speed im Morgengrauen") emotional abgeholt. Es macht Lust auf die elektrische Zukunft.
Die Produktion dieses Videos erforderte eine enge Verzahnung von Set und Post-Production.
Kamera: RED Digital Cinema (8K Resolution für maximale Reserven beim Tracking & Stabilizing)
VFX Software: Adobe After Effects & Mocha Pro (für Planar Tracking und komplexes Rotoscaping)
Motion Design: Custom HUD (Heads-Up-Display) Elemente & 3D Typography
Look: High-Gloss Commercial Grading (Clean, kontrastreich, entsättigte Farben mit CI-Akzenten)
Support: Gimbal-Systeme für die charakteristische "Floating Cam" Ästhetik
Produktion & Post: Art-Media Filmproduktion
Um die Komplexität der Ladeinfrastruktur verständlich zu machen, entwickelten wir eine stringente grafische Sprache, die sich strikt an der Corporate Identity (CI) orientiert.
CI-Branding: Grün auf Graublau
Die Farbpalette war gesetzt, aber wir interpretierten sie neu.
Der Hintergrund: Ein kühles, technisches Graublau dient als Leinwand. Es steht für Seriosität und Technologie.
Der Akzent: Das leuchtende "Energie Steiermark Grün" wird zur Signalfarbe für den Energiefluss. Es ist nicht nur Deko, sondern Informationsträger.
Motion Graphics & Splitscreens: Da E-Mobilität aus vielen Komponenten besteht (App, Karte, Auto, Säule), nutzten wir dynamische Splitscreens. Wir sehen gleichzeitig den Fahrer und die digitale Abrechnung im Hintergrund. Linien verbinden die Elemente, Datenpakete huschen über den Screen. Das visualisiert die Vernetzung ("Connected Mobility").
Während die Grafiken für die Information zuständig waren, brauchten wir für die Emotion Bilder, die nach "Asphalt" und "Zukunft" schmecken. Wir entschieden uns für einen High-End Automotive Dreh.
High-Speed im Windpark
Wir wollten den Ursprung der Energie (Windkraft) direkt mit dem Verbraucher (Auto) verknüpfen.
Die Location: Ein Windpark in der Steiermark. Wir wählten bewusst das Morgengrauen (Blue Hour). Das kühle, bläuliche Licht der Dämmerung harmoniert perfekt mit den Graublau-Tönen der CI-Grafiken. Zudem stehen die riesigen Windräder im Nebel wie futuristische Wächter der Energie.
Die Technik: Um die Dynamik eines fahrenden E-Autos einzufangen, reicht keine Drohne. Wir setzten einen sogenannten "Russian Arm" (oder vergleichbaren Ultimate Arm) ein. Das ist ein ferngesteuerter Kamerakran, der auf einem speziellen Verfolgerfahrzeug montiert ist.
Der Shot: Das Verfolgerfahrzeug rast mit 80 km/h neben dem E-Auto her. Der Kranarm schwingt dynamisch von ganz unten (Asphalt-Niveau) hoch über das Auto, während im Hintergrund die Windräder vorbeiziehen. Diese Perspektivwechsel in voller Fahrt erzeugen eine Wucht, die man sonst nur aus Autowerbung kennt. Es ist die visuelle Übersetzung von "Vorwärtsdrang".
Das Projekt "Ladeinfrastruktur by Energie Steiermark" ist ein Paradebeispiel für modernes Industrie-Marketing. Die Art-Media Filmproduktion hat hier gezeigt, dass wir zwei Welten beherrschen: Die präzise, informative Welt der Motion Graphics und die emotionale, wuchtige Welt der Automotive Cinematography.
Wir haben nicht einfach ein Auto gefilmt. Wir haben es mit dem Russian Arm gejagt, es in das magische Licht des Morgengrauens getaucht und es dann digital erweitert. Wir haben Infrastruktur sexy gemacht.
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