RBT X-Lock:

The Hollywood Heist –
Warum Sicherheit Spaß machen darf

Werbung für Alarmanlagen und Wegfahrsperren folgt meist einem düsteren Muster: Sie verkauft Angst. Einbrecher, dunkle Schatten, Bedrohung. Für den US-Launch des RBT X-Lock wählte die Art-Media Filmproduktion den gegenteiligen Weg. Wir verkaufen keine Angst, wir verkaufen Überlegenheit. In einem cineastischen Kurzfilm, der aussieht wie ein Hollywood-Blockbuster, wird der Autodiebstahl zur Comedy-Nummer. Die Botschaft: Wenn du X-Lock hast, ist ein Einbruch kein Notfall, sondern Unterhaltungsprogramm.

FACTS

Genre: Imagefilm
Branche: Automobil Industrie
Kunde: xAutomotive GmbH
Leistung: Konzeption, Produktion

Die Strategische Herausforderung:

Don't sell Fear, sell Confidence

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Der US-Markt für Car Security ist hart umkämpft. Amerikaner lieben ihre Autos ("Don't touch my ride"). Klassische Werbung triggert hier oft den Panik-Reflex.

Der strategische Twist: Wir wollten zeigen, dass das RBT X-Lock so sicher ist, dass der Besitzer nicht panisch die Polizei ruft oder mit dem Baseballschläger rausrennt, sondern sich... Popcorn macht.

Souveränität: Diese demonstrative Gelassenheit ist das stärkste Verkaufsargument. Wer beim Einbruchsversuch snackt, vertraut seinem Produkt zu 100 %. Das Video positioniert den Besitzer nicht als Opfer, sondern als Zuschauer, der die volle Kontrolle hat.

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Visual Strategy:

 Hollywood Night Look (Teal & Orange)

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Um den humorvollen Inhalt hochwertig zu verpacken, wählten wir eine Bildsprache, die man aus großem Action-Kino kennt.

Teal & Orange: Wir nutzten den klassischen Hollywood-Farbkontrast. Die kühlen, bläulichen Mondlicht-Töne der Nacht (Teal) treffen auf die warmen, orangenen Straßenlaternen und Innenraum-Lichter. Dieser Look sorgt für maximale Farbtiefe und Ästhetik.
Lichtsetzung: Nachtdrehs sind die Königsklasse. Man kann nicht einfach im Dunkeln drehen. Wir leuchteten das Haus und die Straße aufwendig aus, um Kantenlichter (Rim Lights) auf den Schauspielern und dem Auto zu erzeugen. Der Regen auf dem Autolack, die Spiegelungen – alles wirkt edel und "glossy".
Anamorphe Ästhetik: Um das "Kino-Gefühl" zu verstärken, arbeiteten wir mit Linsen, die weiche Unschärfen und horizontale Flares erzeugen.

 

High-End Tech Stack

Kamera: RED Digital Cinema (8K Resolution für maximale Reserven beim Tracking & Stabilizing)
Look: High-Gloss Commercial Grading (Clean, kontrastreich, entsättigte Farben mit CI-Akzenten)
Support: Gimbal-Systeme für die charakteristische "Floating Cam" Ästhetik
Produktion & Post: Art-Media Filmproduktion

Production Workflow:

"Fake America" in Österreich

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Da das Produkt für den US-Markt bestimmt ist, musste das Video "nativ" wirken. Ein europäisches Haus oder eine österreichische Straße hätten die Illusion sofort zerstört.

Location Scouting: Die größte Herausforderung war es, einen Bungalow zu finden, der nach "American Suburbia" aussieht. Flache Bauweise, breite Einfahrt, der typische Vorgarten. Wir fanden die Nadel im Heuhaufen.

Set Dressing: Jedes Detail musste stimmen. Amerikanische Steckdosen, US-Briefkasten, keine europäischen Nummernschilder im Hintergrund. Selbst das Popcorn (die typische US-Snack-Größe) und die Kleidung der Darsteller wurden auf den amerikanischen Geschmack abgestimmt.

Sprache: Das Skript wurde von Muttersprachlern poliert, die Schauspieler sprachen American English ohne Akzent. Das Ziel war, dass ein Zuschauer in Texas oder Kalifornien keinen Zweifel hat: "Das ist hier."

 

 

Storytelling:

Die Dekonstruktion des Einbrechers

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Die Geschichte spielt mit den Klischees des Heist-Genres (à la Ocean's Eleven oder Gone in 60 Seconds), nur um sie genüsslich zu zerlegen.

Der Aufbau: Wir sehen ein professionelles Einbrecher-Paar. Hightech-Equipment, schwarze Kleidung, konzentrierte Blicke. Die Spannung baut sich auf. Sie hacken das Signal, öffnen die Tür. Alles scheint zu klappen.

Der Bruch: Schnitt zum Besitzer. Er wird von der App geweckt. Aber statt Adrenalin sehen wir Routine. Seine Freundin ist genervt ("Schon wieder?"), er grinst. Er geht nicht zur Waffe, er geht zur Mikrowelle.

Der Payoff: Während die Diebe im Auto verzweifeln, weil der Motor einfach nicht startet (dank X-Lock), steht der Besitzer im Vorraum, mampft Popcorn und beobachtet das Schauspiel auf einem Monitor. Die Diebe werden zu Clowns degradiert. Als er sie schließlich konfrontiert, flüchten sie nicht vor ihm, sondern vor der Blamage.

 

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Fazit:

Entertainment statt Information

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Das Video zum RBT X-Lock beweist, dass Art-Media auch Genre-Film kann. Wir haben ein technisches Produkt (Wegfahrsperre) nicht durch technische Daten erklärt, sondern durch eine emotionale Geschichte. Indem wir Humor, High-End Production Value und ein perfektes Set-Design kombiniert haben, entstand ein Commercial, den man sich gerne ansieht – auch wenn man gar kein Auto klauen will. Es ist der Beweis: Sicherheit muss nicht langweilig sein.

 

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