E-Mobilität ist längst kein Nischenthema für Idealisten mehr – es ist ein globaler Megatrend, der die industrielle Landschaft neu sortiert. In diesem hart umkämpften Markt stehen Energieversorger vor einer gewaltigen Kommunikationsaufgabe: Wer hier als ernstzunehmender Player für Flottenmanagement und Ladeinfrastruktur wahrgenommen werden will, darf nicht "provinziell" aussehen.
Für die Energie Steiermark war das Ziel deshalb ambitioniert: Ein Produktvideo zu realisieren, das visuell nicht nach regionalem Energieversorger aussieht, sondern sich mit internationalen Tech-Commercials aus dem Silicon Valley messen kann. Die Art-Media Filmproduktion lieferte hierfür die visuelle Strategie – den "Super Slick"-Look, eine Symbiose aus Realbild und High-End Motion Design.
Genre: Imagefilm
Branche: Energieversorgung
Kunde: Energienetze Steiermark GmbH
Leistung: Konzeption, Produktion
Die Aufgabenstellung im Briefing verlangte "Absolute High-Class Footage". Es reichte nicht, Ladesäulen einfach abzubilden oder Autos beim Parken zu zeigen. Das Video musste die unsichtbare Intelligenz hinter der Infrastruktur sichtbar machen. E-Mobilität ist mehr als "Stecker rein". Es geht um Lastmanagement, um Datenströme, um Abrechnungssysteme und die nahtlose Vernetzung von Fuhrparks.
Die Hürde der Ästhetik Die größte Gefahr bei solchen Themen ist die Langeweile. Ladesäulen bewegen sich nicht. Serverräume sind unspektakulär. Wir mussten eine Bildsprache entwickeln, die diese Statik durchbricht. Der Film musste so sauber, futuristisch und international wirken, dass er auf jedem Markt bestehen könnte ("Weltmarkt-Niveau"). Die Energie Steiermark durfte nicht als "Verwalter von Stromnetzen" erscheinen, sondern als "Architekt der mobilen Zukunft". Das erforderte einen radikalen Bruch mit der oft hemdsärmeligen Bildsprache klassischer Stadtwerke-Videos.
Um diese Botschaft zu transportieren, definierte die Art-Media Filmproduktion einen Stil, den wir intern als "Super Slick" bezeichnen.
Commercial Glossiness Wir inszenierten reale Szenarien (Ladeprozesse an Wallboxen, Nutzung von E-Scootern, Tesla-Flotten), aber in einer extrem cleanen, fast schon überhöhten Ästhetik.
Lichtführung: Wir vermieden harte Schatten oder "Schmutz" im Bild. Alles ist hell, freundlich und strahlend ausgeleuchtet (High-Key Tendenzen). Das Licht reflektiert sich in den polierten Oberflächen der Autos und Ladesäulen. Das suggeriert: Saubere Energie, saubere Technik, reibungslose Abläufe.
Architektur: Die Locations wurden so gewählt (oder im Framing so isoliert), dass sie modern und international wirken. Glas, Stahl und Beton dominieren.
Gimbal Flow Die Kamera steht nie still. Wir nutzten Gimbals (elektronische Stabilisierungssysteme), um eine permanent schwebende Kamerafahrt zu generieren. Dieser "Flow" ist entscheidend. Er symbolisiert den Energiefluss und die Dynamik der Fortbewegung. Nichts wackelt, nichts wirkt improvisiert. Jede Bewegung ist eine präzise choreographierte Fahrt in die Zukunft.
Kamera: RED Digital Cinema (8K Resolution für maximale Reserven beim Tracking & Stabilizing)
VFX Software: Adobe After Effects & Mocha Pro (für Planar Tracking und komplexes Rotoscaping)
Motion Design: Custom HUD (Heads-Up-Display) Elemente & 3D Typography
Look: High-Gloss Commercial Grading (Clean, kontrastreich, entsättigte Farben mit CI-Akzenten)
Support: Gimbal-Systeme für die charakteristische "Floating Cam" Ästhetik
Produktion & Post: Art-Media Filmproduktion
Bei einem Projekt, das so stark auf visuelle Effekte (VFX) setzt, beginnt die Arbeit nicht erst am Computer. Sie beginnt am Set. Man kann nicht einfach drauflosdrehen und hoffen, dass die Grafiken später passen. Wir mussten "Shoot for Post" denken.
Negative Space & Tracking Markers Beim Framing (Bildkomposition) planten wir bewusst "Leerräume" (Negative Space) ein. Neben dem Auto, über der Ladesäule, neben dem Protagonisten. Diese leeren Flächen sind die Bühne für die späteren Grafiken. Zudem mussten wir sicherstellen, dass die Oberflächen genug Kontrast bieten, damit die Tracking-Software später berechnen kann, wie sich die Kamera im 3D-Raum bewegt hat. Teilweise wurden subtile Marker gesetzt, die später digital entfernt ("gepaintet") wurden, um dem Tracker Halt zu geben.
Interaktion mit dem Unsichtbaren Eine besondere Herausforderung für die Regie war die Arbeit mit den Darstellern. Sie mussten auf Interfaces tippen und auf Datenströme reagieren, die am Set noch gar nicht existierten. Hier war präzises Timing gefragt, damit die Handbewegung später exakt synchron mit der aufploppenden Grafik ist.
Um die sterile Perfektion der Bilder mit lebendiger Information zu füllen, zündete die Art-Media Filmproduktion in der Post-Production die nächste Stufe: High-End Motion Design.
VFX Integration statt Overlay Wir wollten keine simplen Texteinblendungen, die flach "auf" dem Bild liegen. Wir wollten echte Integration.
3D Camera Tracking: Wir analysierten die Kamerabewegung jedes Shots und rekonstruierten den virtuellen 3D-Raum. Die grafischen Elemente (Texte, Icons, Linien) wurden dann in diesen Raum platziert. Wenn die Kamera am Auto vorbeifährt, verändert sich die Perspektive der Grafik korrekt mit (Parallax-Effekt).
Rotoscaping & Masking: Ein Schlüsselelement für den Realismus ist das Verdecken. Wenn eine Person vor einer Grafik vorbeiläuft, muss die Grafik kurz verdeckt werden. Dafür nutzten wir Rotoscaping-Techniken (das framegenaue Ausschneiden von Objekten). Die Grafiken liegen nicht vor dem Bild, sondern im Bild – sie verschwinden hinter Kanten und interagieren mit der Tiefe des Raumes.
HUD Design (Heads-Up-Display) Das Design der Grafiken orientiert sich an modernen User Interfaces (UI) und HUDs aus Sci-Fi-Filmen oder Augmented Reality Anwendungen. Feine Linien, Tracking-Punkte, Daten-Cluster. Das vermittelt dem Betrachter unterbewusst: Hier ist komplexe Software am Werk, hier werden Daten in Echtzeit verarbeitet.
Wir haben ein abstraktes Dienstleistungsprodukt in ein visuelles Erlebnis verwandelt. Der "Super Slick"-Look hebt das Thema E-Mobilität aus der Öko-Nische in den Mainstream-Lifestyle. Dieses Projekt zeigt, dass auch regionale Player durch den richtigen Einsatz von High-End-Videoproduktion eine globale Aura erzeugen können. Wir haben der Energie Steiermark den visuellen Anzug maßgeschneidert, den sie als Marktführer von morgen braucht.
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